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Allergien Ihr Kind hat Allergien? Willkommen im Club! Sehr viele Kinder haben heute Allergien, auch Julia, Monikas Ältere. Das ist schade, aber man kann damit leben. Wichtig ist nur, dass wir es wissen und entsprechend handeln können. Wenn ihr Kind Allergien oder Unverträglichkeiten hat, müssen wir das auch wissen. Wir hatten bis jetzt Kinder mit Allergien gegen Schokolade, Milch, Erdbeeren, Tierhaare, Pollen und Gräser... Wir haben uns mit den Eltern darüber unterhalten und haben immer einen Weg gefunden, damit umzugehen. Wenn Sie “nur” vermuten, dass ihr Kind allergisch reagiert, lassen sie bitte unbedingt einen Allergietest beim Kinderarzt machen. Ausstattung Stellen sie sich vor, ihr Kind bleibt übers Wochenende bei Oma und Opa und sie müssen den Koffer packen. Oma und Opa wollen mit ihrem Kind in den Zoo und legen gerade den Garten neu an... Diesen Koffer hätten wir gerne! Trotzdem eine kurze Liste: - Eine komplette Garnitur zum Wechseln - Zusätzliche Unterwäsche zum Wechseln - Hausschuhe - Schlafanzug - im Sommer: Regenjacke und Matschhose, Gummistiefel - im Winter: Schneeanzug mit Mütze, Schal und wasserfesten Handschuhen - Ein Kuscheltier und einen Zweitschnuller für den Mittagsschlaf - Eine Trinkflasche (am besten wasserfest beschriftet) - Geschlossene und der Jahreszeit angepasste Schuhe Eingewöhnung Für die meisten Kinder ist es eine völlig neue Situation, über mehrere Stunden bei einer fremden Person zu sein. Darum muss Eingewöhnung sein! Man kann die Zeit, die dafür angesetzt werden muss, nicht pauschalisieren. Grundsätzlich muss mindestens ein Elternteil beim ersten Mal dabei sein. Je nach Kind dann noch ein zweites oder drittes Mal. Dann kann man ein / zwei Stunden ohne Mutti/Vati probieren... Es wird langsam gesteigert, bis zur gewünschten Betreuungszeit. Übrigens: Die meisten Kinder weinen am Anfang, wenn ihre Mutter geht. Das ist normal. Meistens weinen sie ziemlich genau drei Minuten, bis sie erkennen, dass die Mutter einfach nicht mehr da ist und wenden sich den anderen Kindern zu...  Essen und Trinken Es wird gekocht, was und wie es Kindern schmeckt. Dabei kommt naturlich nur biologisch einwandfreies Essen auf den Tisch. Die Zutaten stammen aus einem Bioladen. Wir achten aber natürlich darauf, dass es frisch, abwechslungsreich, ausgewogen und gesund ist. Wenn es nach den Kindern ginge, würde es wohl nur Nudeln mit Tomatensoße geben, aber so basisdemokratisch wird die Küchenplanung nicht gehandhabt. 
Wir kochen allerdings auch keine Speisen, die die Kinder dann nicht essen. Sojasprossen, Tofu, frischer Blattspinat, usw. ist zwar gesund, aber von “das mag ich nicht” wird keiner satt. Das gilt auch für Früchte. Exotische Früchte sind sicherlich gesund, allerdings sind viele hochallergen und die Kinder essen sie einfach nicht... “Litschi?” “iihhh!” An Getränken stehen Früchtetees, Wasser und verdünnte Obstsäfte bereit. Das Frühstück und die Zwischenmalzeiten sind “wie Zuhause”. Belegte Brote mit Käse, Wurst und Marmelade, Milchbrötchen, Brezen... und immer viel Obst. Fernsehen Bei PINOCCHIO wird nicht ferngesehen - es gibt gar keinen Fernseher. Es wird - wenn wir nicht sowieso draussen sind - gesungen und gespielt, gelaufen und gemalt, gehüpft (und gefallen), gelacht (und getröstet). Feste Feiern Jedes Jahr im Sommer veranstalten wir ein kleines Sommerfest (bei dem es erfahrungsgemäß regnet). Dazu sind alle eingeladen, die regelmäßig zu uns kommen... also natürlich alle Kinder, ihre Eltern, die Großeltern... die Nachbarskinder... Es wird gegrillt und gefeiert. So lernen sich auch die Eltern mal kennen, die sich beim Bringen oder Abholen immer nur kurz sehen. Auch sonst feiern wir hier mit den Kindern alles was so kommt. Geburtstag natürlich (mit dem von der jeweiligen Mama mitgebrachten Kuchen :-), aber auch Ostern, Nikolaus und Weihnachten. Sankt Martin sind ebenfalls alle Kinder und ihre Eltern eingeladen, bei uns den Laternenumzug mitzugehen - bis zum abschliessenden Martinsfeuer. Krankheiten Jedes Kind wird irgendwann mal krank. Solange es sich um eine “normale” Erkältung handelt, gibt es keinen Grund, warum es nicht zu uns kommen sollte. Wenn es aber hohes Fieber hat, Brechreiz oder eine der ansteckenden Kinderkrankheiten, sollte es zum Schutz der anderen Kinder zuhause bleiben. Wird das Kind im Laufe des Tages krank, kontaktieren wir sofort die Eltern. Meistens muss das Kind dann nicht sofort abgeholt werden, aber sie können dann schon mal den Nachmittag beim Kinderarzt planen. Wenn es sich einrichten lässt, übernimmt auch mein Mann den Gang zum Arzt. Medikamente Die Kinder bekommen bei uns nur Medikamente, wenn das mit den Eltern im Einzelfall abgesprochen und schriftlich hinterlegt wurde. Bitte hinterlassen Sie immer eine aktuelle Rufnummer für den Fall der Fälle. Sicherheit Bei Pinocchio ist alles so sicher, wie wir es uns für unsere eigenen Kinder gewünscht haben. Die Steckdosen sind gesichert und in den Zimmern sind Rauchmelder installiert. Wir achten darauf, dass nichts Gefährliches herumsteht oder -liegt. Süssigkeiten Im Sommer ab und zu ein Eis oder einen Traubenzuckerlutscher, Ostern und im Winter wird der Schokohase bzw -nikolaus vernichtet. Dazwischen mal einen Gummibär, weil das Knie aufgeschrammt ist und das mit ein bisschen Zucker im Blut einfach schneller heilt... zumindest hören die Tränen schneller auf. :-) Es gibt sehr wenig Süssigkeiten, Obst ist auch süss, viel gesünder und immer reichlich vorhanden. Tiere Bei PINNOCHIO gibt es nur eine Katze, die allerdings keinen Zugang zu den Kindern hat. Aus Tierschutzgründen sind auch keine tierischen Spielkameraden geplant... Öfters geht es in den Zoo oder in den Park, wo es viele Tiere zu entdecken gibt. Urlaub Drei Wochen im Jahr und zwischen Weihnachten und Neujahr ist PINOCCHIO geschlossen. Die genauen Termine bekommen die Eltern immer bis Mitte Januar, um ihre eigene Urlaubsplanung machen zu können. Versicherung Natürlich ist die Tagesmutter Haftpflichtversichert, was auch die Tätigkeit als Tagesmutter umfasst. Für die Kinder in Tagespflege besteht ein gesetzlicher Unfallschutz. Die Unfallkasse übernimmt die Kosten der Heilbehandlung und Rehabilitation für Unfälle, die in der Tagespflege bzw. auf dem Weg dorthin geschehen. Vertrag Sowohl für die Eltern als auch für die Tagesmutter ist es wichtig, einen Vertrag zu schließen. Zum einen sind dort die wesentlichen Informationen niedergeschrieben. Zum andern gibt es beiden Seiten eine gewisse Sicherheit.
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